Samstag, 10. Dezember 2016

In der Weihnachtsbäckerei



Beschwippste Vanillekipferl




Zutaten für ca. 60 Stück
2 Vanilleschoten (Mark)
280 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
70 g Zucker
210 g kalte Butter
100 g Puderzucker
1 Fl. Rumaroma oder 4 cl Rum
Mehl zum Arbeiten

1. Die Vanilleschoten längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Das Mehl mit Mandeln, Zucker, der Butter, Rum und dem Vanillemark zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen zu drei Rollen (Durchmesser ca. 2-3 cm) formen, in Frischhaltefolie wickeln und 12 Stunden kalt stellen.
2. Den Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
3. Die teigrollen jeweils in etwa 20 ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese zu Kipferl formen. Im vorgeheizten Backofen etwa 12 Minuten backen. Anschließend die noch warmen Kipferl mit ganz viel Puderzucker bestreuen.

Anki's Anmerkung: Da ich noch diese kleinen Rumaromafläschchen vom Kuchenbacken über hatte, wurden sie hier verarbeitet. Es gibt den kleinen Kipferln einen besondere Unternote. Die leeren Schoten braucht ihr auch nicht wegzuwerfen. Füllt ein Marmeladenglas mit Zucker und steckt die Schoten dazu. So habt ihr fürs nächste Mal euren eigenen Vanillezucker. (lasst den Zucker mindestens zwei Wochen ziehen)



Weiße Tee-Aprikosen-Wölkchen


Zutaten für ca. 50 Stück
125 g weiche Butter
75 g Zucker
1 Ei
1 El Gewürztee (ich habe mich einer Rooibosmischung mit Vanille und Karamell Geschmack bedient)
250 g Mehl
100 g getrocknete Aprikosen
1 TL Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
Puderzucker zum bestreuen

1. Butter und Zucker in eine Schüssel geben und schaumig schlagen. Ei hinzufügen und unterschlagen. Wenn gewünscht die Teemischung in einem Mörser fein zermahlen und mit dem Mehl in die Schüssel geben. Nach und nach die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Möglichst 1 Stunde ruhen lassen.
2. Anschließend könnt ihr den Teig ausrollen und mit beliebigen Formen ausstechen. Da die Aprikosen dies erschweren, habe ich einfach Kügelchen geformt und diese dann platt gedrückt. Schaut auch nett aus.
3. Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Plätzchen darin ca. 10 Minuten backen. Wenn sie abgekühlt sind, könnt ihr sie mit Puderzucker bestreuen.

Anki's Anmerkung: Nach 10 Minuten Backzeit habe ich mir die Kekse im Ofen immer erst einmal angeschaut. Wenn sie noch etwas balss waren, habe ich ihnen noch ein paar Minuten im Ofen gegönnt. Jedoch solltet ihr euch nicht zu sehr ablenken, ansonsten sind sie schnell verbrannt.



Weihnachtsplätzchen á la Anki


Zutaten für den Mürbeteig
250 g weiche Butter
250 g brauner Rohrzucker
2 Eier
500 g Mehl
1/2 Pck. Backpulver

Zutaten für Gewürz-Kakao-Mischung
3 El Kakao
2 TL Glühweingewürz
2 TL Zimt

Zutaten für die Gewürz-Honig-Mischung
3 Tl Honig
beliebig Lebkuchengewürz (je nach Geschmack)
etwas Anis (je nach Geschmack)
etwas Zimt (je nach Geschmack)

Zutaten für die Glasur
beliebige Streusel
Puderzucker
Kakao
Zitronensaft
etwas Wasser

1. Als erstes rührt ihr die Grundzutaten in einen Mürbeteig. Diesen trennt ihr in ca. zwei gleichgroße Hälften.
2. Die nun entstandenen zwei Teige würzt ihr einmal mit der Kakao- und einmal mit der Honigmischung. Verknetet sie nun zu zwei fertige Teige, die ihr wieder ein wenig ruhen lasst (ist aber kein Muss, geht auch so).
3. Einen Teig nach dem anderen ausrollen und mit Formen ausstechen. Anschließend 5-8 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze backen.
4. Die fertigen Plätzchen lasst ihr am besten etwas abkühlen. Die Zeit könnt ihr ja nutzen, um ein wenig Ordnung zu machen und Platz zu schaffen für die Verzierung der Kekse.
5. In einer kleinen Schüssel rührt ihr etwas Puderzucker mit Zitronensaft an. (wem das noch zu sauer ist, kann alles noch mit Wasser verdünnen). Streicht die Glasur auf die Kekse und lasst bunte Streusel drauf rieseln. Dasselbe macht ihr mit der Kakaoglasur. Anstatt dem Puderzucker nehmt ihr einfach Kakao. Wem der Kakao zum Backen zu bitter ist, kann diesen mit Puderzucker mixen.
Am Ende lasst ihr alles schön trocknen und aushärten.

Anki's Anmerkung: Der Mürbeteig ist eigentlich ein sehr einfach herzustellender Teig. Ich schmeiße meistens alles was ich noch an Gewürzen zu Hause hab (meistens noch vom letzten Jahr). Meist entstehen sehr aromatische Plätzchen. Ebenso verhält es sich bei der Glasur. Hier könnt ihr euch auch austoben. Versucht doch einfach mal anstatt Zitronensaft den Saft einer Orange zu nehmen. Oder ihr verziert eure Kekse gleich mit Kouvertüre. Seid kreativ. :)



Viel Spaß beim Nachbacken und einen schönen dritten Advent wünscht euch Anki

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