Donnerstag, 25. Mai 2017

Projekt Wasserwoche 2017 - gesponsert von Gerolsteiner




Es klingelte an der Tür. DHL? Super! Ich erwartete eigentlich ein Paket mit einem Geburtstagsgeschenk. Allerdings brachte mir der nette Mensch ein anderes Paket, mit dem ich schon gar nicht mehr gerechnet habe. Erst dachte ich, das große schwere Paket wäre für meine Nachbarin, da ich eines für sie annehmen sollte. Ich ärgerte mich schon: Warum bekommt sie ein Paket zur Gerolsteiner Wasserwoche und ich nicht? Das Paket war recht unhandlich, aber sehr schön gestaltet und man bot mir an, es anstatt es in den fünften Stock zu tragen, das Paket gleich in den Keller zu stellen. Ich dachte mir nichts weiter dabei und schloss dem DHL-Menschen den Keller auf. Erst dann sah ich das erste Mal richtig auf das Etikett. Auf dem Wasserpaket stand mein Name drauf. Komisch ... Es ist noch keine Email von Gerolsteiner gekommen. Da war wohl DHL schneller gewesen. Ein Mineralwasservorrat von Gerolsteiner der Sorte Naturell für eine ganze Woche. Cool. Ich hatte noch nie was gewonnen... Aber ....

Quelle Bild rechts: pixabay

Was ist das Projekt Wasserwoche überhaupt?

Das Projekt wurde von Gerolsteiner ins Leben gerufen. Jedes Jahr gibt es eine Woche, in der interessierte Menschen aufgerufen werden eine Woche lang nur Mineralwasser zu trinken, eine paar Dinge in ihrer Lebensweise zu überdenken und sich viel zu bewegen. "7 Tage, 1 Erlebnis" – so lautete das Motto für das Projekt: Wasserwoche.
  • jeden Tag eine Woche lang mindestens 2 L Mineralwasser trinken
  • Kräuter- und Früchtetees sind erlaubt, sowie Säfte und Smoothies, da diese als Nachrungsmittel gelten
  • auf eine ausgewogene Ernährung achten
  • genügend Bewegung
  • innere Balance finden

Das Ziel ist ein genussvoller und gesunder Lifestyle, um somit zu neuer Inspiration und Energie zu finden. Gemeinschaft wird bei Gerolsteiner großgeschrieben, deswegen sollen sich in den sozialen Netzwerken Menschen zusammenfinden, die am Projekt mitmachen, das gleiche Ziel haben und sich gegenseitig motivieren - unabhängig davon, ob sie nun einen Wasservorrat gewonnen haben oder nicht.
Das Projekt Wasserwoche ist ein Projekt für die Gesundheit ohne strenge Regeln und ohne Verzicht. Man solle einfach darauf achten, was und vor allem wie viel man davon isst. Es ist eine Möglichkeit im hektischen Alltag sich eine Auszeit zu nehmen und einen genaueren Blick auf seinen Körper zu werfen. Wie schön ist es doch, sich in seinem eigenen Körper wohl zu fühlen. Denn wie Gerolsteiner es so treffend ausdrückte: "Hand aufs Herz: sobald es stressig wird, vergessen wir als erstes uns selbst." Dem kann ich nur zustimmen. Unsere Zeit ist kostbar und wenn wir unter unzähligen To-Dos begraben werden, bleibt kaum Zeit mal in uns hinein zu lauschen. Was wollen wir? Wie viel Energie habe ich überhaupt noch zur Verfügung? Kann ich mich trotz Stress gut entspannen? Während der Wasserwoche sollte man sich die Zeit nehmen, um über solche Fragen nachzudenken.

Was habe ich mir für die Woche vorgenommen?

1) eine Woche lang auf meine heißgeliebte Cola verzichten
Ja, ich trinke sehr gerne Cola. Ich mag es einfach, keine Ahnung warum. Da ich keinen Kaffee trinke, muss das Koffein ja irgendwo her kommen. ;) Dabei trinke ich keineswegs 2 L Cola am Tag. Ich denke auf 0,5 L Cola kommen mind. 2 L Wasser und Tee. Denn schon vor der Wasserwoche habe ich schon sehr viel Wasser getrunken. Mein Ziel war es also meinen Colakonsum weiter einzuschränken bzw. ganz auf ihn zu verzichten und die Cola vielleicht durch Grünen Tee zu ersetzen.

2. Weniger Süßkram und mehr Offenheit für neue Rezepte
Ich bin eine Süße... Schokolade, ein paar Gummitierchen oder Kekse - irgendetwas davon habe ich immer im Haus. Ganz verzichten wollte ich darauf nicht, aber ich wollte einfach mal schauen, was ich zusätzlich für gesunde Rezepte probieren kann. Mein Ziel war es nicht abzunehmen. Ich wollte einfach herausfinden, was ich tun kann, um ein gewisses Gleichgewicht in meine Ernährung zu bringen.

3. Konsequent mehr Bewegung und Entspannung
Quelle: pixabay

Bewegung habe ich zwar auf Arbeit genug, aber die ist nur bedingt gesund. Gerade das schwere Heben ist nicht gut für den Rücken. Daher brauchte ich eine Bewegung, die das ein wenig ausgleicht. Bei uns in der Uni werden Yoga-Kurse angeboten. Dieses Semester habe ich mich für Rücken- und Vinyasa-Yoga entschieden. Bewegung und Entspannung in einem. Praktisch, nicht wahr? Dazu hatte ich mir schon vor der Wasserwoche eine Meditationsapp zugelegt. Ich bin sehr begeistert und kann 7mind jedem empfehlen, der das mal ausprobieren möchte. Es gibt einen kostenlosen Einsteigerkurs. Eine sehr angenehme Stimme leitet einen durch die verschiedenen Übungen. Dazu kommen Meditationen, die man selber gestalten kann. Weitere Kurse können optional dazu gebucht werden, z.B. zum Thema Gesundheit oder Gelassenheit. Diese App wollte ich nun während der Wasserwoche intensiv nutzen.

Wasserwoche rum - und nun?

Ich hatte mir drei Punkte für die Woche vorgenommen, von denen ich glaubte sie in meiner momentanen Lebenssituation auch durchhalten zu können. Hab ich es geschafft? Jain! Es ist unheimlich schwer bei einem unregelmäßigen Tagesverlauf eine Konstante zu finden, die es mir ermöglicht, all meine Vorhaben auch umzusetzen. Ich habe an drei Tagen die Woche einen Arbeitsbeginn um 7 Uhr. Da bleibt früh kaum Zeit für ein ausgewogenes Frühstück. Wenn ich Pech habe, komme ich dann auch erst Mittags dazu etwas Anständiges zu essen. Wogegen es mir an den arbeitsfreien Tage leichter fiel mir ein schönes Frühstück zu zaubern.
Zudem schreibe ich gerade meine Masterarbeit, d. h. ich verbringe viel Zeit im Sitzen vor dem PC. Ich habe natürlich brav Yoga gemacht. Das brauchte ich dann auch als Ausgleich. Jedoch war mir die Masterarbeit dann bei anderen Sachen wichtiger: wie z. B. beim Essen. Da habe ich dann keine Muse ausgiebig zu kochen und doch lieber zum Keks oder zur Puffreiswaffel gegriffen, als zu Obst und Gemüse. Das sollen alles keine Ausreden sein, jedoch glaube ich einfach, dass es jemanden in einem festen Leben, der angekommen ist und einen geregelten Tagesablauf hat, leichter fällt seine Vorhaben durchzuziehen und in den Tagesrhythmus einzupassen. Es passiert momentan sehr viel in meinem Leben, dass ich sehr viele Kräfte, Nerven und Konzentration darauf verwenden muss und möchte. Ich beende mit der Masterarbeit mein Studium. Ich muss mir also Gedanken um meine Zukunft machen, mich auf Jobsuche begeben und nebenbei gucken, dass das Geld zum Leben reicht. Letzten Mittwoch hatte ich zudem ein Vorstellungsgespräch in einer anderen Stadt. Da ging dann ein ganzer Tag drauf, da ich rund 4 Stunden auf Deutschlands Straßen verbrachte. Ich hatte natürlich immer mein Mineralwasser dabei, aber trotzdem kein guter Ort zum Entspannen oder sich neue Rezepte auszudenken. Ich bin da auch ehrlich und sehr realistisch. Ab einem gewissen Punkt war ich dann frustriert, dass das so für mich nicht funktionierte, dass mein Körper dann einfach nach einer Cola oder nach der Schokolade verlangt hat.



Trotzdem habe ich neue Sachen ausprobiert. Der Favorit von mir und meinen Eltern waren Gemüsenudeln. Erst haben wir Möhren- und Zucchininudeln mit normalen Nudeln gemischt und eine Bolognesesoße dazu gemacht, aber man kann auch gut auf die Getreidenudeln verzichten. :D Gemüsenudeln werde ich jetzt häufiger machen. Vielleicht mal mit einem schönen Pesto...

Was habe ich erreicht?

Contra
  • Ich habe es nicht geschafft eine Woche lang konsequent auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Dazu fehlte mir einfach die Muße
  • Ich habe es nicht geschafft komplett auf Cola zu verzichten
  • Ich habe es nicht geschafft jeden Tag mindestens 10.000 Schritte zu gehen
  • Ich hatte den Fehler gemacht, mir keinen genauen Rezeptplan für die Woche zurechtzulegen. Ich hatte ungefhr im Kopf, was ich essen wollte und habe danach eingekauft. Was dann spontan daraus wurde, entschied ich jeden Tag separat. So blieb leider auch immer etwas liegen.

Pro
  • 2 L Mineralwasser am Tag? Kein Problem für mich, solange es stilles Wasser ist.
  • Yoga als sportliche Aktivität ist richtig gut für mich. Bin ich körperlich angeschlagen oder nicht gut drauf ist das nach dem Yoga immer besser. Ich bin begeistert.
  • Regelmäßige Entspannung durch Meditation ist schön, vor allem auf dem Balkon in der Sonne.
  • Neue Rezepte habe ich auch ausprobiert. Vor allem Gemüsenudeln sind schnell gemacht und gut für eine Person portionierbar.

Na so schlecht sieht das doch garnicht aus. Kommt zu dem Mineralwasser noch der Tee hinzu, den ich getrunken habe, komme ich locker auf 3 L am Tag. Na da darf man sich doch auch mal ein Glas Cola am Wochenende bei den liebsten Eltern gönnen. ;) Ich glaube ich muss auch kein schlechtes Gewissen haben. Ich habe regelmäßig Gemüse und Obst gegessen, mich bewegt und meinem Körper in der Wanne oder durch eine Gesichtsmaske etwas gutes gegönnt.

Was nehme ich mit?

Ich werde definitiv weiter viel Wasser trinken. Das tut gut und gerade wenn es so warm ist, ist das eine Wohltat. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich, je mehr Wasser ich getrunken habe, weniger Heißhunger hatte - im allgemeinen weniger gegessen habe. Ich nehme tolle Rezepte mit, die ich jetzt öfter machen werde. Meinen Verlobten werde ich von den Gemüsespaghetti auch überzeugen. ;) Mit ihm gemeinsam beziehe ich im Juli unsere erste gemeinsame Wohnung. Dann will ich es mit dem Joggen probieren. Wir haben dort nämlich einen Kurpark mit Gradierwerk um die Ecke. Das muss ich irgendwie nutzen. Zudem gibt es da noch ein Solebad - perfekt für die gelegentliche Entspannung.
Ich werde definitiv im nächsten Jahr wieder mitmachen, egal, ob ich einen Vorrat gewinne oder nicht. Wahrscheinlich werde ich schon eher meine eigene Wasserwoche veranstalten. So Gott will habe ich im Herbst dann auch einen festen Job und einen geregelten Tagesablauf. Ich will herausfinden wie leicht (oder wie schwer) es mir dann fällt meine Vorsätze für die Wasserwoche durchzuziehen.




Bis dahin bedanke ich mich bei Gerolsteiner für das tolle Projekt und den Wasservorrat. Ich habe zwar nicht jede meine Vorsätze durchgehalten, aber ich habe viel über mich und mein momentanes Leben gelernt und versucht das Beste daraus zu machen. Das Wasser ist jedenfalls leer. :D Vielen Dank Gerolsteiner!

Das nächste Mal geht es ums Wohnen im Grünen.
Seid gespannt!

Eure Anke

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